Ortsgemeinde Hütschenhausen

Wichtel im Anmarsch – Versorgung am Limit!

Im Ort wird’s eng – und zwar nicht wegen neuer Baugebiete, sondern wegen einer ganzen Schar frisch zugezogener Wichtelfamilien. Ihre plötzliche Ankunft sorgt für Engpässe bei Hausanschlüssen. Mit einem derart spontanen Wichtel-Boom hatte wirklich niemand gerechnet. Ganze Familien der kleinen Helfer sind in leerstehende Ecken des Ortes eingezogen – allerdings oft ohne funktionierende Anschlüsse.

Wichtelbaustelle vor dem Hause Schneider am 26.11.2025 um 18:41 Uhr (Foto: Tina Schneider)

„Trotz der Erneuerung der Wasserleitung im Ortsteil Katzenbach fehlen zahlreiche Hausanschlüsse – für unsere neuen, sehr kleinen Mitbewohner eine echte Herausforderung“, erklärt Ortsbürgermeister Achim Wätzold mit einem Augenzwinkern. In der Bachstraße werden derzeit Leitungen notdürftig verlegt, um die Versorgung sicherzustellen. Das Kanalwerk der Verbandsgemeinde hat bereits verschlossene Gräben erneut öffnen lassen, um Anschlüsse an die besonderen Bedürfnisse der neuen Anwohner anzupassen. Auch vor dem Hause Schneider hat sich inzwischen eine regelrechte Wichtelbaustelle entwickelt – hier wird eifrig gemessen, gebohrt und verlegt, wenn auch im Miniaturformat. In der Zehntenscheuerstraße hingegen traut sich die ausführende Firma seit Ende Oktober noch mit keiner Maschine in die Straße – zu groß scheint der Respekt vor möglichen Wichtelbehausungen im Untergrund. „So kleine Baustellen waren einfach nicht eingeplant“, meint Wätzold schmunzelnd.

 

Die Ortsbeigeordneten Radner, Kohl und Baldauf unterstützen vor Ort, jeder in seinem Ortsteil, um gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern pragmatische Lösungen zu finden. Um die Lage abzustimmen, steht in der kommenden Sitzung des Werksausschusses ein Dringlichkeitspunkt auf der Tagesordnung – das Gemeindewerk soll bestmöglich auf diese „wichtelintensive“ Zeit vorbereitet werden.

 

„Wir bitten alle Nachbarn um ein wenig Geduld und ein offenes Auge – vielleicht helfen Sie ja beim nächsten Wichtelumzug gleich mit“, sagt Wätzold mit einem Lächeln.

 

Die Adventszeit lebt vom Miteinander, vom Augenzwinkern und von der Freude an kleinen Geschichten wie dieser.
In diesem Sinne wünschen Ortsbürgermeister Achim Wätzold und das gesamte Gemeindeteam eine friedvolle, humorvolle und gesegnete Adventszeit!