Ortsgemeinde setzt grüne Tradition fort – zehn Obstbäume ausgegeben, weitere Übergaben im November
Die Ortsgemeinde Hütschenhausen hat wieder Babybäume an junge Familien verteilt. Insgesamt wurden von Januar bis August 30 Kinder in Hütschenhausen, Spesbach und Katzenbach geboren. Zum Ausklang des Rekordsommers übergab Ortsbürgermeister Achim Wätzold die ersten zehn Obstbäume für die Frühjahrs- und Sommerkinder. Die nächste Verteilung steht im November an: Dann werden weitere zehn Bäume ausgegeben, zwei davon finden ihren Platz in der Ortslage. Die Geburten spiegeln eine erfreuliche Entwicklung wider: Die Zahl der Kinder unter drei Jahren ist im vergangenen Jahr von 116 auf 129 gestiegen.
Seit vielen Jahren erhält jedes Neugeborene in unserer Gemeinde einen Obstbaum als Willkommensgeschenk – als Symbol für Wachstum, Beständigkeit und Verwurzelung in der Heimat. Die Bäume werden über das Jahr verteilt in mehreren Runden ausgegeben.
Über doppelten Zuwachs durfte sich Familie Wagner freuen: Mit den Zwillingen Emma und Nils kamen gleich zwei neue Erdenbürger zur Welt. Auch Familie Jung nahm für Tochter Malia ihren Babybaum entgegen.
Älter, aber nicht weniger
Ein Blick in die Statistik zeigt: Die Jüngsten sind in unserer Gemeinde gut vertreten – und es werden wieder mehr. Zum 30. September 2026 lebten in Hütschenhausen, Spesbach und Katzenbach 129 Kinder unter drei Jahren, 13 mehr als ein Jahr zuvor. In den vergangenen zwanzig Jahren bewegte sich ihre Zahl zwischen 116 und 130; nun liegt sie wieder am oberen Rand und so hoch wie zuletzt 2022. Der längere Vergleich ist noch deutlicher: 2016 waren es lediglich 96 Kinder unter drei Jahren – ein Plus von gut einem Drittel innerhalb von zehn Jahren.
Auch bei den Kindern bis neun Jahre zeigt sich ein klarer Trend: Ihre Zahl stieg von 347 im Jahr 2016 auf heute 428 und liegt damit wieder auf dem Niveau von 2006. Seit 2022 bewegt sie sich durchgehend über 400. Kitas, Grundschule und Spielplätze bleiben damit auch in den kommenden Jahren gut besucht.
„Wir werden in Hütschenhausen zwar älter, aber nicht weniger“, sagt Ortsbürgermeister Achim Wätzold. „Vor zehn Jahren hatten wir knapp 100 Kinder unter drei Jahren, heute sind es fast 130. Das zeigt, dass sich junge Familien bei uns wohlfühlen – und es ist für uns Ansporn, Kitas und Spielplätze gut aufzustellen.“
Die Familien pflanzen ihren Baum vorzugsweise im eigenen Garten. Wo das nicht möglich ist, übernimmt der gemeindliche Bauhof die Pflanzung an einem geeigneten öffentlichen Standort – so wie bei zwei der Bäume, die im November ausgegeben werden. So entsteht nach und nach ein grünes Band durch alle drei Ortsteile.