Ortsgemeinde Hütschenhausen

Sicherheit im Gemeindewald hat Vorrang

Umfangreiche Verkehrssicherung – Holz wird vermarktet, Förderung begrenzt die Kosten

Hitze und Trockenheit haben dem Gemeindewald zugesetzt. Neben dem regulären Holzeinschlag müssen in diesem Jahr mehr als 200 Bäume entlang von Straßen, Wegen und Bebauung entnommen werden. Revierförsterin Jessica Schäfer nutzt geschädigtes Holz, solange es noch Ertrag bringt. Eine Förderung federt mögliche Verluste ab.

Abgestorbene Bäume und Totholz an Straßen und Wirtschaftswegen gefährden Verkehrsteilnehmer, Spaziergänger und Anwohner. Betroffen sind unter anderem die K1, die L356 und K9, die Ramsteiner Straße mit Autobahnauffahrt, die A62, die Sandgrube, die Kiefernstraße beim Sportplatz Spesbach sowie ein Streifen entlang der Bebauung.

 

Revierförsterin Jessica Schäfer lässt geschädigte Bäume möglichst ernten, solange ihr Holz noch einen Wert hat. Erst der größere Umfang macht die Vermarktung möglich. Allein die Fällarbeiten sind mit rund 16.700 Euro kalkuliert. Deckt der Erlös diese Kosten nicht, greift eine Förderung, die Forstamt und Ortsgemeinde gemeinsam genutzt haben. „Sicherheit hat Vorrang – aber wir gehen sorgfältig mit dem Gemeindevermögen um. Das gelingt dank der engen Zusammenarbeit mit unserer Revierförsterin“, so Ortsbürgermeister Achim Wätzold.

Abgeschlossen sind die Arbeiten an der Firma Rettenmeier, an der K1 bei der Ziegelhütte und am Marschberg. Das Holz bei Rettenmeier wird mit absterbenden Kiefern ergänzt und als Stammholz verkauft. Anfang Oktober wurden die Fläche hinter dem Mitfahrerparkplatz und die Autobahnauffahrt gesichert. In den kommenden Wochen folgen die Bereiche entlang der Bebauung und an der Kiefernstraße.

Die Ortsgemeinde bittet, Absperrungen und Hinweisschilder zu beachten, und dankt allen Beteiligten für ihren umsichtigen Einsatz.