Ortsgemeinde investiert in Sicherheit und Infrastruktur
Pünktlich zu den bevorstehenden Kerwen in Spesbach am ersten und in Hütschenhausen am dritten Oktoberwochenende erhalten die Kerweplätze neue, fest installierte Stromverteilerkästen sowie Gartenhydranten für eine bessere Wasserversorgung. Insgesamt investiert die Ortsgemeinde rund 85.000 Euro in die Sicherheit und Infrastruktur ihrer Kerwen. Die entsprechenden Beschlüsse haben die Gemeindegremien im Mai und im August gefasst.
Die bisherige Stromversorgung auf den Kerweplätzen reichte nicht mehr aus und war mit stetig wachsendem Aufwand verbunden. Die Ortsgemeinde verfügt zudem nicht über genügend mobile Verteilerkästen – und diese müssen nach jedem Transport und Anschluss erneut geprüft werden. Dieses Modell war daher nicht mehr zukunftsfähig.
Hütschenhausen Tiefbau, neuer Anschluss und Wasserleitung
Den größten Anteil macht der Kerweplatz in Hütschenhausen aus. Aufgrund umfangreicher Tiefbauarbeiten mit einem neuen Anschluss in der Friedenstraße sowie der Größe des Platzes beläuft sich die Auftragssumme hier auf rund 48.000 Euro. Auf Anregung der Mitglieder des Haupt- und Bauausschusses wurde bei dieser Gelegenheit gleich eine Wasserleitung mitverlegt. In der vergangenen Sitzungsrunde wurden daher ergänzend zwei Gartenhydranten zum Anschluss der Wasserverteiler für rund 9.900 Euro beauftragt.
Spesbach Schaustellerverteiler bereits installiert
Für den Kerweplatz in Spesbach genügt ein Schaustellerverteiler, der bereits installiert ist. Der Auftrag für den Stromverteiler beläuft sich auf rund 23.000 Euro. Der Gartenhydrant ließ sich hier vergleichsweise einfach herstellen – für rund 3.500 Euro einschließlich Tiefbau- und Installationsarbeiten.
Katzenbach Synergien mit dem Umbau des Dorfgemeinschaftshauses
In Katzenbach bestehen mit dem ehemaligen Milchhaus und dem Dorfgemeinschaftshaus bereits mehrere Anschlussstellen. Im Zuge des anstehenden Umbaus des Dorfgemeinschaftshauses sollen hier Synergieeffekte genutzt werden, um auch in Katzenbach künftig die Situation mit mobilen Verteilerkästen zu optimieren.
Einfacher, sicherer – und nicht nur für die Kerwe
Die neuen Verteilerkästen gelten als ortsfeste Elektroinstallationen und werden künftig gemeinsam mit den übrigen gemeindeeigenen elektrischen Anlagen dieser Art geprüft. Das spart Aufwand und ermöglicht ein unkompliziertes Anschließen – auch für Veranstaltungen über die Kerwe hinaus.
„Unsere Kerwen leben vom Engagement der Vereine, der Straußjugend und der Schausteller. Mit den neuen Anschlüssen schaffen wir dafür eine sichere und verlässliche Grundlage – und das nicht nur für die Kerwetage“, sagt Ortsbürgermeister Achim Wätzold.



