Ortsgemeinde Hütschenhausen

Parken, Spielen, Planen – was sich im Ort tut

Gemeinderat bringt Ergebnisse der Testphase und Rückmeldungen aus der Bürgerschaft in endgültige Markierung ein – Auftrag für Spielterrasse Westseite der Kita vergeben – Bebauungsplan „Ortsdurchfahrt Spesbach“ geht ins Beteiligungsverfahren

In seiner jüngsten Sitzung hat sich der Gemeinderat mit einer Vielzahl von Themen befasst, die das künftige Ortsbild und den Alltag vieler Hütschenhauserinnen und Hütschenhauser prägen werden. Im Mittelpunkt standen der Bebauungsplan „Ortsdurchfahrt Spesbach“, die endgültige Markierung der Parkflächen in der Hauptstraße sowie die Erneuerung der Spielterrasse in der Kita „Villa Kunterbunt“.

Entwurf des B-Plans "Ortsdurchfahrt Spesbach" (Abb.: Kernplan, 08/2026)

Bebauungsplan „Ortsdurchfahrt Spesbach“: Entwurf gebilligt, Beteiligungsverfahren startet

Der Gemeinderat hat den vom Büro Kernplan vorgelegten Entwurf des Bebauungsplans „Ortsdurchfahrt Spesbach“ gebilligt. Ziel ist es, die ortsbildprägenden Strukturen im Ortsteil Spesbach vor unmaßstäblichen Bauvorhaben zu schützen und gleichzeitig eine geordnete Innenentwicklung zu ermöglichen. Damit geht das rund 18,9 Hektar große Plangebiet nun in die nächste Phase: Der Entwurf wird öffentlich ausgelegt, zudem werden Behörden, Träger öffentlicher Belange und Nachbargemeinden beteiligt. Passend dazu wurde auch der Geltungsbereich der bereits bestehenden Veränderungssperre entsprechend angepasst.

 

 

Parkbuchten Hauptstraße: Nach erfolgreicher Testphase seit Juni jetzt fest markiert

Nachdem es in der Vergangenheit vermehrt Beschwerden zur Parksituation in der Hauptstraße gegeben hatte, wurde seit Juni der Bereich von der Einmündung Eckstraße entlang der Hauptstraße bis zum Ortsausgang in Richtung Bruchmühlbach-Miesau – einschließlich der Ortsmitte – probeweise markiert. Während der Testphase konnten Bürgerinnen und Bürger ihre Erfahrungen und Verbesserungsvorschläge einbringen. Diese Rückmeldungen wurden im Haupt- und Bauausschuss ausführlich vorberaten und flossen direkt in die endgültige Planung ein: So werden die Parkbuchten westlich der Dietschweiler Straße sowie östlich der Feldstraße in Richtung Spesbach reduziert. In der Ortsmitte bleibt die dortige Parkzone mit mehr als drei Parkständen als einzige Fläche bestehen, statt in einzelne Parkstände unterteilt zu werden, und die dort bislang geltende zeitliche Begrenzung entfällt künftig.

Auf Grundlage dieser Erfahrungen hat der Gemeinderat nun die endgültige Markierung beschlossen. Bereits Anfang September werden die Parkflächen entlang der Hauptstraße fest markiert. Im Anschluss wird auch die dazugehörige Beschilderung fest montiert – die bislang provisorisch aufgestellten mobilen Schilderfüße können dann von den Gehwegen verschwinden.

„Uns war es wichtig, die Erfahrungen aus der Testphase und die Rückmeldungen aus der Bürgerschaft ernst zu nehmen und sorgfältig abzuwägen“, sagt Ortsbürgermeister Achim Wätzold. „Nur so konnten wir am Ende eine Lösung finden, die für alle Beteiligten einen guten Kompromiss darstellt.“

 

Plan der Bauverwaltung zur Neugestaltung des Außenbereich des Zwergestübchens in der "Villa Kunterbunt" (Abb.: VG RM, FJ)

Neue Spielterrasse für die Kleinsten in der Kita „Villa Kunterbunt“

Auch für die jüngsten Hütschenhauserinnen und Hütschenhauser gibt es gute Neuigkeiten: Der Gemeinderat hat die Auftragsvergabe für die Erneuerung der Spielterrasse an der Westseite der Kita „Villa Kunterbunt“ beschlossen. Nach Prüfung der eingegangenen Angebote erhält die Firma A & B Herrmann GmbH aus Ramstein-Miesenbach als wirtschaftlichster Bieter den Zuschlag zum Angebotspreis von 11.774,69 Euro brutto. Ergänzend soll im Zuge der Arbeiten auch die Fassade abgedichtet werden.

„Gute Bedingungen für unsere Kinder sind uns ein besonderes Anliegen“, so Ortsbürgermeister Achim Wätzold. „Mit der neuen Spielterrasse investieren wir in einen Ort, an dem sich unsere Kleinsten wohlfühlen und mit Freude spielen und toben können.“

 

Weitere Themen der Sitzung im Überblick

Daneben beschäftigte sich der Gemeinderat mit einer Reihe weiterer Themen: Für das seit 2001 ruhende Bebauungsplanverfahren „Am Spießgarten“ wurde das Verfahren eingestellt und der Aufstellungsbeschluss aufgehoben. Für den barrierefreien Ausbau der Gehwege Weidenstraße/Jahnstraße im Ortsteil Spesbach sowie für den Ausbau der Schusterstraße im Ortsteil Katzenbach wurden jeweils die Planungsleistungen an das Ingenieurbüro fmz aus Karlsruhe vergeben. Einer Anfrage der Telekom nach einem möglichen Funkmast-Standort auf gemeindeeigenen Flächen im Bereich „Angelsteiner Rech“ erteilte der Gemeinderat eine Absage. Zudem wurde der Gemeinderat über den aktuellen Stand des Haushaltsvollzugs 2026 informiert, und die großzügige Bankspende des VdK Hütschenhausen wurde offiziell angenommen.

Die komplette Niederschrift ist im Ratsinformationssystem der VG Ramstein-Miesenbach abrufbar.