Beschlüsse vor der Sommerpause: Gemeinderat stellt mit Photovoltaik-Projekten, Klimaschutz und weiteren wichtigen Entscheidungen die Weichen
Mit gleich mehreren richtungsweisenden Beschlüssen hat der Gemeinderat Hütschenhausen seine letzte Sitzung vor der Sommerpause genutzt, um wichtige Zukunftsprojekte auf den Weg zu bringen. Im Mittelpunkt standen Investitionen in Photovoltaikanlagen auf der Sporthalle und dem Bürgerhaus – ein klares Signal für Klimaschutz, wirtschaftliches Handeln und eine nachhaltige Energieversorgung.
Die Ortsgemeinde Hütschenhausen setzt ihren eingeschlagenen Weg in Richtung nachhaltiger und zukunftsorientierter Infrastruktur konsequent fort. Einstimmig beschloss der Gemeinderat die Vergabe für zwei umfangreiche Photovoltaikprojekte auf der Sporthalle sowie eine weitere Anlage auf dem Bürgerhaus. Die Maßnahmen gehen auf eine Initiative von Ortsbürgermeister Achim Wätzold zurück und sind ein weiterer Baustein zur Umsetzung der Ziele des Kommunalen Klimapakts.
Auf der Sporthalle entstehen künftig zwei Photovoltaikanlagen. Die Ortsgemeinde errichtet eine Anlage mit 23,92 kWp inklusive Batteriespeicher zur Eigenversorgung der Sporthalle. Ergänzend wird das Gemeindewerk eine 67 kWp starke Anlage zur Volleinspeisung errichten. Auch das Bürgerhaus erhält eine moderne 30 kWp-Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher, neuer Mess- und Zählertechnik sowie einer intelligenten Wallbox. Mit der neuen Ladeinfrastruktur schafft die Ortsgemeinde zugleich die Voraussetzung, den Bürgerbus EMIL künftig insbesondere in den Sommermonaten mit selbst erzeugtem Überschussstrom zu laden. Dadurch wird die lokale Energie sinnvoll genutzt und ein weiterer Beitrag zu nachhaltiger Mobilität geleistet.
„Mit diesen Investitionen schaffen wir einen echten Mehrwert für unsere Gemeinde. Wir senken langfristig Energiekosten, stärken unsere Unabhängigkeit und schaffen die Voraussetzungen, künftig auch unseren Bürgerbus mit eigenem Sonnenstrom zu betreiben. Das ist Klimaschutz, der direkt vor Ort wirkt“, betont Ortsbürgermeister Achim Wätzold.



Neben den Energieprojekten fasste der Gemeinderat weitere wichtige Beschlüsse. So wurden die Friedhofsgebühren nach zehn Jahren erstmals neu kalkuliert und eine stufenweise Anpassung beschlossen. Außerdem wurde der Jahresabschluss der Gemeindewerke festgestellt sowie der Beitritt zur Kulturstiftung Westpfälzer Musikantenland beschlossen – ohne finanzielle Einlage, da die bestehende Bürgerstiftung der Ortsgemeinde weiterhin Vorrang genießt. Weitere Beschlüsse betrafen die Vereinsförderung sowie die Ablehnung eines Bauvorhabens, das nicht mit den städtebaulichen Zielen der Ortsgemeinde gemäß bestehender Bebauungspläne vereinbar war.
Mit den Beschlüssen vor der Sommerpause unterstreicht der Gemeinderat seinen Anspruch, Hütschenhausen verantwortungsvoll weiterzuentwickeln und gezielt in Projekte zu investieren, die Wirtschaftlichkeit, Klimaschutz und den Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger miteinander verbinden.