Im Mai hatte das Schwanenpaar am Kranichwoog acht Küken ausgebrütet. Die sehr aufmerksamen Eltern haben es tatsächlich geschafft, alle Jungtiere vor Raubtieren und sonstigem Unbill zu schützen und den kompletten Nachwuchs groß zu ziehen. Das ist äußerst ungewöhnlich und selten, denn normalerweise überlebt nicht einmal die Hälfte einer Brut.

Die Kehrseite dieser tollen Entwicklung ist, dass diese acht hungrigen Schnäbel auch ganz ordentlich Nahrung zu sich nehmen müssen, um schnell zu wachsen. Und so hat der Nachwuchs innerhalb der letzten drei Monate die beiden Teiche des Kranichwoogs rutzeputz leergefuttert, denn Schwäne sind reine Vegetarier und leben ausschließlich von Pflanzen. Jetzt blieb der Schwanenfamilie nichts anderes mehr übrig, als den heimatlichen Kranichwoog zu verlassen und sich neue Weidegründe zu suchen. Und so ist sie über den weißen Graben und den Schwarzbach in den Glan gezogen, wo Nahrung in Hülle und Fülle zur Verfügung steht. Alex Weis hat sie am Elschbacherhof entdeckt und fotografiert.
Jetzt bleibt zu hoffen, dass das Elternpaar nach seinen diesjährigen guten Erfahrungen im kommenden Frühjahr wieder an den Kranichwoog zurück kommt und die nächste Schwanengeneration begründet.